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Radfahren ist ein ausgezeichneter Ausdauersport mit unbestreitbaren positiven Aspekten, hat aber auch einige lästige negative Seiten, die man besser kennen sollte, um ihnen vorbeugen zu können.

 

Geschrieben von Dr. Eugenio Salomone, Arzt
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Spzialist für Sportmedizin

 

 

Die Frau und das Fahrrad

Bei Frauen können Reibung am Fahrradsattel und möglicherweise eine falsche Sitzposition Beschwerden im Perinealbereich auslösen oder verschlimmern, wie z. B. Zystitis, Vaginitis oder vulvovaginale Juckreiz. Auch Vibrationen und Mikrotraumata können wiederum Ursachen für vulvariale Schmerzen, sogenannte Vulvodynien, sein oder diese verschlimmern, falls sie bereits bestehen, und zu wiederkehrenden oder chronischen Formen führen. Das warme, feuchte Milieu durch Schweiß und körperliche Anstrengung sowie eng anliegende, wenig atmungsaktive Kleidung begünstigen das Wachstum von Keimen, Bakterien und Pilzen. Häufig wird die Blasenentleerung aufgrund unzureichender Flüssigkeitsaufnahme oder längerer Fahrten hinausgezögert und eingeschränkt.

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Der Mann und das Fahrrad

Bei Männern steigt die erektile Dysfunktion bei Radfahrern im Vergleich zu Nicht-Radfahrern um 20 %. Auch die Beschwerden der unteren Harnwege nehmen um 20 % zu. Die beiden Erkrankungen beeinflussen sich gegenseitig: Viele Erkrankungen der unteren Harnwege verschlechtern auch die sexuelle Funktion. Urogenitale Funktionsstörungen stehen im Verhältnis zum Körpergewicht, zur gefahrenen Kilometerzahl und – der wichtigste Faktor zum Alter.

 

Das Syndrom des Radfahrers

Ein eigenes Kapitel ist das „Syndrom des Radfahrers“.
Worum handelt es sich dabei? Es ist ein neuropathischer Schmerz des Pudendusnervs. Jeder kennt oder hat schon vom Trigeminusneuralgie gehört und weiß, wie schmerzhaft sie ist. Dies ist eine sehr ähnliche Erkrankung, wenn auch an einer anderen anatomischen Stelle, die möglicherweise empfindlicher auf Druck und mechanische Traumata reagiert.

201202 Pudendal Nerve figure

Das Gewicht, insbesondere Übergewicht, und die falsche Haltung, besonders eine zu nach vorne geneigte Position, drücken zuerst auf das Weichgewebe und dann auf das Gefäß- und Nervenbündel, das zwischen den Beckenknochen und dem Sattel eingeklemmt bleibt.

In einem Vergleich ist die langanhaltende Kompression des Nervs wie das Zerdrücken eines Gartenschlauchs, der nie wieder seinen ursprünglichen Durchmesser erreicht. Die Ischämie des Gefäß-Nerven-Bündels führt zu Allodynie, also schmerzhaften Impulsen als Reaktion auf harmlose Hautreize. Im Laufe der Zeit entstehen Triggerpunkte, also „Auslöserzonen“, die bei Berührung akute und starke Schmerzen auslösen. Die Chronifizierung der Schmerzen verschlechtert die Stimmung und die Lebensqualität und führt zu Hyperalgesie, also starken Schmerzreaktionen auf geringe oder normale Reize. Chronisches Leiden verursacht dystrophische Hautveränderungen mit blasser, dünner, sehr empfindlicher Haut, die anfälliger für Dermatitis, Blasen, Geschwüre oder Druckgeschwüre ist.

 

Tipps

Man sollte das Leiden des Nervs und empfindlicher Strukturen wie Prostata und Blase sowie bei Frauen der vulvären und perinealen Region, die zu Vulvodynie neigt, vermeiden. Die Sitzposition sollte stets komfortabel sein und eine korrekte Haltung ermöglichen. Der Rahmen sollte dem Gewicht und der Körpergröße angepasst sein. Eine gute Prävention umfasst auch die Beachtung der Materialien, sowohl des Sattels als auch der Kleidung, insbesondere der Radshorts.

Es ist regelmäßiges Training erforderlich, Bewusstsein für die eigenen Grenzen, eine gesunde Ernährung und das Vermeiden von Übermaß in jeglicher Hinsicht.
Achten Sie stets auf Kribbelgefühle oder, noch schlimmer, auf taube Bereiche. Ignorieren Sie die Symptome und den Schmerz nicht! Es ist sinnvoll, anzuhalten oder die Position zu wechseln, um die Durchblutung wieder anzuregen.
In akuten Phasen sollte man das Fahrradfahren vermeiden!

Bei urogenitalen Problemen oder Problemen mit dem Pudendusnerv sollte man „Selbstversuche“ vermeiden. Es ist immer ratsam, einen Experten aufzusuchen, sowohl für technische Ratschläge als auch für eine medizinische Beratung.

 

Der passende Sattel

Der Sattel wird zu einem notwendigen Werkzeug, um diese Komplikationen zu verhindern. Die korrekte Biomechanik des Sattels ermöglicht es nämlich, die Kompression des Perinealbereichs auf ein Minimum zu reduzieren und die zuvor genannten negativen Beschwerden zu vermeiden. In all diesen Fällen ist es nützlich, einen individuell angepassten Sattel zu haben und die Abstände sowie die Höhen von Sattel und Lenker richtig einzustellen.

Im Handel gibt es spezielle Sättel ohne Nase, die die Kompression dieser empfindlichen Bereiche vermeiden. Ein guter Sattel sollte die richtigen Abmessungen haben und über zertifizierte Eigenschaften und Materialien verfügen.

201202 Sellotto Pavia figure

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Gute Fahrt an alle.

 

Dr. Eugenio Salomone, Arzt – Spezialist für Sportmedizin


Spezialist für Psychotherapie, Weiterbildung in Sexualwissenschaft
Hypnotherapeut – TORINO

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